Mittwoch, 27. Januar 2016

Kinderarbeit...

...macht mir zumindest sehr viel Spaß. Meine Tochter und ihre Freundin habe ich bereits mit meiner Freude am Nähen angesteckt und wann immer es möglich ist tüfteln die beiden sehr kreativ, manchmal weniger geduldig, aber immer mit echt tollen Ergebnissen, die mich manchmal staunen lassen.

Ich finde es toll, wenn Kinder alle möglichen Utensilien, Materialien und Gerätschaften zur Verfügung haben um ihrer Fantasie Flügel zu verleihen und eine Form zu geben...

Der letzte gemeinsame Bastel- und Näheinsatz ergab zwei knuffige Gefährten und ich bin sicher, da werden noch einige folgen...

Mr. Gibbon

Montag, 25. Januar 2016

Kluntski

Wie ich neulich bereits erwähnte, hatte Heike von Allerleikind eine Überraschung für ihre Followergemeinschaft in Arbeit. Kurz darauf präsentierte sie das Kluntski-Utensilo...

Es gibt Schnitte, die mich sofort fesseln und begeistern, sodass sie in meinen Fundus wandern und zu Lieblingskleidungsstücken avancieren...so war das mit dem Bronte-Shirt (warum nähe ich eigentlich so selten für mich???), mit dem Täschling, mit Anton (den zeige ich bald)...und eben auch mit dem Kluntski - schon den Namen finde ich grandios - KLeines für UNTerwegs SKIzzen-Utensilo.

Also hab ich zugeschnappt, das gute Stück runtergeladen und mich ans Werk gemacht, da sich eine passende Gelegenheit bot, denn ein Freund macht sich in ein paar Tagen für ein halbes Jahr auf eine Reise. Ohne Telefon!

Den grünen Stoff habe ich als Rest im ortansässigen Hüllenreich erstanden

Montag, 18. Januar 2016

Beeriger Overall nr. II

Das kleine Blümchen glänzt durch Schönheit und ihre schlanke Gestalt, ganz im Gegensatz zum stämmigen Bruder, der mit seinen 3 Monaten eiligst auf die 7 Kilomarke zusteuert (wo soll das nur hinführen).
Während die Kleiderauswahl beim Dickmops (und das ist sehr liebevoll und gar nicht böse gemeint) eher schmächtig ausfällt, weil er so breit ist, ist das Problem beim zarten Blümchen ganz gegenteilig. Sie ist schmal und lang, er eher quadratisch (wie sein großer Bruder, der gern als Rittersportbaby bezeichnet wurde; quadratisch, prktisch, gut :-D).

In jedem Fall ist hier also selbermachen die eindeutig bessere Option. Man nehme das Schnittmuster für Baby A in der entsprechenden Körperlänge, nämlich 62, und schneide dieses 1-2 Größen breiter aus, also 68 oder 74.

Bei Baby B ist der Hergang ganz ähnlich. Man nehme Körperlänge, hier befinden wir uns noch bei 56 und schneide die Klamotterie eine Größe geringer zu, also in 52. Versteht sich natürlich von selbst, dass dann so der eine nie die Sachen von dem anderen tragen kann, weil sie unterschiedlicher nicht sein könnten (hätte ich mir ja eigentlich auch denken können...nur weil es Zwillinge sind, heißt das ja nicht, das irgendetwas zwillingsartiges, sprich: ähnliches an diesen Kindern ist, abgesehen von ihrer Herkunft).
Naja...so wird mir, ach wie dankbar bin ich dafür, niemals wieder langweilig sein :-D

Wie dem auch sei, der erste beerige Overall wurde gerne und viel getragen, ist nun aber leider zu klein. Also musste ein neuer her...die Lieblingsfreundin hat Stoff besorgt und ein neuer beeriger Overall konnte gefertigt werden.
Kuscheliger Mikrofleece aus dem Laden der lieben Melonie

Donnerstag, 14. Januar 2016

Mein Kinderwagen...

...ist eigentlich eine Jacke.

Nachdem sich die Nachricht über die bald zu uns stoßenden Zwillinge gesetzt hatte, begannen die Fragen in meinem Kopf...zieht man die gleich an (nee)? In welchem Zimmer sollen sie wohnen (hinten links)? Reicht eine Babybadewanne (ja)? Und wie tranportiert man sie denn???

Für mich tatsächlich ein Problem, da ich meinen Sohn (jetzt 3) ausschließlich getragen habe...sehr zur Bestürzung der Oma, da sie ja nie Kinderwagen schieben konnte. Doch Zwillinge tragen? Geht denn das? Und falls ja, wie denn?
Nun...Zwillinge tragen funktioniert...da sie aber eben noch sehr klein sind, und wenn ihnen der Wind ins Gesicht pfeift die Luft anhalten, kommt beide draußen tragen (noch) nicht in Frage. Daher sind wir so vorerst nur Zuhause unterwegs.


 Allerdings gibt es ja immer noch den kleinen Mann, der zwar sehr gut zu Fuß unterwegs ist, aber hin und wieder auch noch ne Laufpause braucht. Also habe ich mir einen Zwillingswagen gekauft, in dem auch mein Großer bequem sitzen kann...ein Baby liegt neben ihm in der Kinderwagentasche und eins trage ich im Tuch...hier wird natürlich abgewechselt, damit keiner zu kurz kommt...Da mein Sohn im Mai geboren ist, konnten wir schön über den Sommer und Herbst tragen und brauchten keine besondere Kleidung. Als es dann kalt wurde, habe ich ein Tragecover genäht.

Nun sind die Minis derzeit aber noch sehr mini und brauchen Körperwärme...unter die normale Jacke passen sie leider  nicht mehr. Also habe ich im Netz nach Tragejacken gesucht, doch nichts gefunden, was mir zugesagt hat. Design, Stoff und Preis haben sich da für mich nicht stimmig angefühlt...ich wollte 1 Jacke. Nicht zwei Pullis drunter ziehen müssen, damit ich nicht friere. Und ich wollte die Jacke auch später noch als normale Jacke nutzen können.

Bei Schnabelina gibt es eine tolle Anleitung für einen Tajo, ein Tragecover, das man in die eigene Jacke zippen kann. Da ich aber auch keine richtig warme Winterjacke besitze stand fest: selbst ist die Frau!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Gesundes Neues...

Ein aufregendes und mit einigen Änderungen bestücktes Jahr liegt hinter uns. Viel hat sich verändert, ich habe mich verändert, auch das Nähen hat sich verändert...seit einiger Zeit ist es mir nicht mehr egal, ob da irgendwo etwas schief ist (denn eigentlich sieht es ja keiner außer mir). Ich benutze Jerseynadeln für Jersey und Sweatnadeln für Sweat. Wechsle das Garn, damit es zum Stoff passt und passe die Fadenspannung genau an den zu nähenden Stoff an. Ich stecke alles gut fest und nähe teilweise sogar ein paar Stiche...zur Sicherheit, damit nichts verrutscht.

Alles Dinge, die ich bisher nur hin und wieder einmal gemacht habe. Warum jetzt? Weil meine Zeit rar ist und ich das bestmögliche aus ihr herausholen möchte...und wie ärgerlich ist es, wenn am Ende irgendwo die Naht aufgeht, etwas verrutscht oder verzogen ist!? Also nähe ich nun auf Qualität, nicht mehr auf Quantität...

Erschreckend, wie lange der letzte Post zurück liegt und wie schnell die Zeit vergeht!!! Vieles ist seither unter meiner Maschine durchgerattert und einiges habe ich noch nichtmal fotografiert, was mich im Nachhinein immer sehr ärgert...

Heute möchte ich nur eine Sache zeigen...mein Herzensstück, den 'Täschling 2.0'
Als ich den Schnitt vom Täschling das erste Mal sah dachte ich: DAS ist er...der perfekte Hosenschnitt. Den MUSS ich haben. Nun hab ich ihn und ich bin begeistert, verliebt und sehr beeindruckt.
Das Ebook von Heike von Allerleikind ist mehr als ausführlich, super erklärt, mit tollen Bildern und Beispielen bestückt und vielen vielen Möglichkeiten um seinen ganz eigenen Täschling auszuwählen und zu erschaffen.

Das Tochterkind brauchte dringend eine Schneehose, also wagte ich das Experiment und nähte meinen allerersten Täschling aus Softshell.
Größe 140, mit 2-Wege-Tasche und vorderer Teilungsnaht